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29.11.2007 09:53
Ein Abend mit meinem VaterHabe ein armes Schwein zerteilen geholfen, war ziemlich anstrengend: Dieses Geräusch, wenn die Säge erst an der Haut kratzt, dann durch das Fleisch gleitet und schliesslich den Knochen zerteilt...
Es hängt dieser süssliche Fleischgeruch in der Luft und es ist wie immer: Erst macht es mir nichts aus, Fleisch ist Fleisch, das Schwein ist nicht mehr, da ist nur noch ein Ding, das Schwein ist fort. Doch mit der Zeit steigt ein Eckel in mir auf, von dem ich nie weiss woher er kommt, vielleicht ein schlechtes Gewissen? Es ist nicht viel, nur hundertzwanzig Kilo, dass geht relativ schnell... Ein Teil, ein kleiner Teil ist bereits im Ofen, dieser Duft, er lenkt mich von meiner Arbeit ab. Die Haut fühlt sich rau an, ist kalt...zum Teil bleibt sie dran, für die Kruste. Wieder ein Packen Fleisch...Braten, Plätzchen, Koteletts, alle liegen sie sauber aufgereiht vor mir auf dem Tisch und ich merke, dass ich die Arbeit doch irgendwie gerne mache... weshalb behalte ich für mich.
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